SG Baden qualifiziert sich mit viel Glück
Monday, 23. January 2012, 20:07 Uhr

Am 21.01 richtete der BSV München die diesjährige Südrunde im Torball aus. 4 Mannschaften konnten sich für die am 17.03 in Kassel stattfindende Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Saarbrücken hatte leider kurzfristig absagen müssen und so nahmen 9 Mannschaften an dieser Endausscheidung teil.

Im Auftaktspiel traf Baden auf das Team aus Kaiserslautern und führte bei Halbzeit mit 3:1. In der zweiten Hälfte gelang kaum eine vernünftige Angriffsvariante und die Abwehr musste zwei Gegentreffer hinnehmen. Ein verdientes 3:3 hier das Endergebnis. Gegen die wurfstarke Mannschaft aus Chemnitz hatte Baden anfänglich Mühe, konnte am Ende das Spiel mit 10:3 aber deutlich gestalten. Trotz des Anwurfrückstandes entwickelte sich gegen Landshut eine rassige, erste Halbzeit. Beide Mannschaften hätten mehr Tore erzielen können und das Spiel erinnerte schon fast an alte Klassiker. Leider ließ Baden in der zweiten Halbzeit nach und Landshut spielte konzentriert weiter. Georgis Traumtor zum 1:5 half da wenig am Ende. Gegen Nürnberg I (4:2) und Hoffeld 7:0 wusste die Mannschaft von Hans-Dieter Weidner zwar nicht in Gänze zu überzeugen, schien aber auf dem richtigen Weg. Trotz Kratzers frühem Treffer führte Augsburg Baden in der ersten Halbzeit regelrecht vor, so dass in der zweiten Hälfte lediglich Schadensbegrenzung das Ziel war. Das 2:5 verdeutlichte an diesem Tage, dass die Qualifikation für Kassel alles andere als eine Formalie werden würde. Nürnberg II konnte überzeugend mit 7:0 bezwungen werden und im letzten Spiel brauchten die Badener einen Punkt gegen die bereits qualifizierten Gastgeber aus München. Durch einen verwandelten Strafwurf gingen diese in Führung, ehe Georgi kurz vor der Pause ausgleichen konnte. Dem folgte postwendend der erneute Führungstreffer der Bayern. Nach der Halbzeit mühte Baden sich weiter ab, kassierte aber in Folge noch 2 Treffer zum 1:4 Endstand. 9:7 Punkte, das wird wohl sehr knapp, bis nicht reichen. Aber der direkte Konkurrent um den letzten Startplatz, Kaiserslautern bekam in letzter Minute noch den Ausgleich von Hoffeld zum 6:6. Im letzten Spiel gegen Chemnitz hätten die Pfälzer mit 14 Toren Unterschied gewinnen müssen um sich doch noch für die Endrunde in Kassel zu qualifizieren. Das Spiel endete 6:3.

Mit viel Dusel und 10 Toren Unterschied hielt die SG Baden den vierten Rang und fährt Mitte März nach Nordhessen zur Deutschen Meisterschaft im Torball. Ferner haben sich Landshut, München und Augsburg aus dem Süden qualifiziert.

Für die SG Baden spielten: Astrid Weidner, Mario Kratzer, Ali Yalcin, Hüseyin Kürekci und David Georgi. Betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner.

David Georgi



Landshut vor München, Augsburg und Baden
Saturday, 21. January 2012, 23:10 Uhr

Bei der Süddeutschen Torballmeisterschaft am 21.01.2012 zeigte sich vor allem sie SG Landshut in bestechender Form. Acht Siege in acht Spielen und eine Tordifferenz von 55:6 Toren sprechen eine deutliche Sprache. München und Augsburg schafften die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaftl ebenfalls ohne Schwierigkeiten. Mit 31:3 und 11:5 Punkten war ihre Qualifikation nie gefährdet. Um den vierten Platz kämpften die SG Baden und Kaiserslautern. Beide Teams beendetetn das Turnier mit 9:7 Punkten, doch am Schluss hatte das Team aus Baden ein um zehn Tore bessere Tordifferenz.

Den sechsten Platz belegte das Team Nürnberg 2 mit 6:10 Punkten vor Nürnberg 1 mit 5:11 Punkten. Chemnitz brachte es auf 2:14 und Hoffeld auf 1:15 Punkte.



Marburg II holt überraschend den Hessenmeistertitel an die Lahn
Monday, 12. December 2011, 20:51 Uhr

Als letzter Landesverband trug Hessen die Torballmeisterschaft am 10.12.2011 in Marburg aus. Neben 2 Teams aus Frankfurt und einem Team der SG Hessen, die außer Konkurrenz spielten, nahmen auch 2 Teams des Gastgebers, der SSG Blista Marburg, teil.

In einer Doppelrunde sollte der diesjährige Hessenmeister ausgespielt werden.

Im ersten Spiel des Tages trafen die beiden Teams des Gastgebers aufeinander. Marburg I, das aus Goalballern bestand, trat gegen das reine Torballteam an. Es entwickelte sich eine relativ einseitige Partie, die von Marburg II mit 5/1 gewonnen wurde. Im zweiten Spiel des Tages kam es zum ewig jungen Duell zwischen Frankfurt I und Marburg II. Auch hier ließen die Marburger nichts anbrennen und beherrschten das Spiel zu jeder Zeit. Die Frankfurter konnten den Vorsprung der Lahnstädter zwar bis zum 2/2 egalisieren, doch hatten sie letztendlich dem 3:2 nichts mehr entgegen zu setzen.

Mit dem gleichen Ergebnis wurde auch Frankfurt II geschlagen. Im unbedeutenden Spiel gegen die SG Hessen konnte ein nie gefährdeter 5:1 Sieg eingefahren werden, so dass das Team um Routinier Michael Walbaum nach der Vorrunde souverän mit 6:0 Punkten in Front lag.

Im Auftaktspiel der Rückrunde traf man wieder auf Marburg I und siegte klar und deutlich mit 5:0. Überraschend konnte im folgenden Spiel Frankfurt I souverän mit 3:1 geschlagen werden. Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass Marburg II der Hessenmeistertitel nicht mehr zu nehmen war und so ging das Team von Tilman Hercher euphorisch in das Match gegen Frankfurt II und unterlag prmomt und hoch verdient mit 1:4. Das Abschlussspiel gegen die SG Hessen wurde schließlich mit 4:0 gewonnen.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir seit 2004 einmal wieder den Titel an die Lahn geholt haben“, meinte ein überglücklicher Alican Pectas.

Neben Frankfurt I hat sich auch Marburg II die Fahrkarte nach Wilhelmshaven gesichert, wo am 28.01.2012 die sog. Nordrunde gespielt wird. Die ersten 5 Plätze bei der Nordrunde berechtigen zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, die im März in Kassel gespielt wird.

Das Goalballerteam von Marburg I steigerte sich von Spiel zu spiel. Wo in der Hinrunde noch ausschließlich Niederlagen eingefahren wurden, steigerte man sich in der Rückrunde derartig, dass Frankfurt I mit 4:2 und Frankfurt II mit 1:0 besiegt werden konnten. Nur auf Grund des schlechteren Torverhältnisses belegte das Team von Marburg I den vierten Platz.

Für Marburg I spielten:
Swetlana Otto, Reno Tiede und Tobias Vestweber.
Gecoacht wurde das Team von Alican Pectas und Michael Walbaum.

Für Marburg II spielten:
Alican Pectas, Björn Hoppmann, Kevin Barth, Alexander Tyssen, Taime Kuttich und Michael Walbaum.

Gecoacht wurde das Team von Tilman Hercher.

Abschlusstabelle:

  1. Marburg II 10:2 Punkte
  2. Frankfurt I 6:6 Punkte
  3. Frankfurt II 4:8 Punkte
  4. Marburg I 4:8 Punkte
  5. SG Hessen 5:7 Punkte (außer Konkurrenz)

Michael Walbaum



17. internationale Jugend Torballturnier in Zollikofen
Friday, 2. December 2011, 21:30 Uhr

PluSport Behindertensport lädt am 02. Juni 2012 bereits  zum 17. Internationalen Jugend-Torballturnier in Zollikofen (Schweiz) ein.
Die Ausschreibung mit weiteren Details sind hier zu finden: Aussreibung: ausschreibung-2012-d

Für alle Interessierten hier die Anmeldung: anmeldeform-teams-2012-d-f-e_versand



Halbfinale! Halbfinale! – Kirchderner Damen erreichen beim Torball-Europacup in Bozen einen nicht undankbaren 4. Platz
Saturday, 19. November 2011, 12:02 Uhr

Zu Beginn bereits ein Fazit: ein tolles Turnier!

Der Wettkampf um den Europapokal der Mannschaften im Blindentorball vom 11.11. – 14.11.2011 in Bozen (Südtirol) hat gezeigt, was organisatorisch und logistisch erforderlich ist, um eine solche Veranstaltung zu stemmen. Gleichzeitig dürften für alle beteiligten Mannschaften auch kaum Wünsche offen geblieben sein, die die Blinden- und Sehbehinderten-Amateur-Sportgruppe Bozen nicht erfüllen konnte.

Die Damen-Mannschaft des ISC Viktoria Dortmund hatte mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft das Ticket zu diesem Event gelöst und durfte ebenfalls dabei sein. Die Anreise der Mannschaft erfolgte wie so oft getrennt. Meine Frau und ich begleiteten gemeinsam mit zwei Spielern des Deutschen Meisters der Herren, VSG Frankfurt, im Schlepptau den Rest der VSG im Autobahn-Konvoi in Richtung Süden. Die übrigen Spielerinnen und Betreuer des ISC reisten mit dem Zug an.

Vor Ort waren Teams gut versorgt, angefangen bei den Bus-Transfers zu der Eröffnungsfeier am frühen Freitagabend sowie zur Abschlussveranstaltung am Sonntagabend im Kolpinghaus bis zu der deftigen Südtiroler Küche. Selbst das Wetter stimmte, tagsüber gab es reichlich Sonnenschein.

Am Freitagabend wurden die Mannschaften auf dem Rathausplatz im Rahmen einer feierlichen Zeremonie mit vorherigem Festumzug durch die Innenstadt begrüßt. Der Einzug der Teams auf den Rathausplatz erfolgte in alphabetischer Reihenfolge, aufgeteilt nach Nationen. Nach den Festreden in Deutsch, Italienisch und Englisch verblieben die beteiligten Mannschaften noch auf dem Rathausplatz. Dort hatte der Veranstalter einen Willkommensumtrunk für alle Beteiligten vorbereitet.

Der Tag fand seinen Abschluss mit dem Abendessen sowie der Mannschaftsführer- und Schiedsrichterbesprechung.

Der erste Wettkampftag begann für die Mannschaft um die Betreuer Hasan Caglikalp, Stephan Eschebach, Üt (Ute) Reinelt und Tobias Willmroth erst mit dem vierten Spiel des Turniers. Bei den ersten vorherigen Spielen war zumindest ein Manko der Halle bereits zu erkennen, nämlich die Lautstärke. Bedingt durch Torjubel oder raunende Gespräche nach Spielenden war eine Fortsetzung des Spiels in der jeweils anderen Halle nicht möglich. Viele Spiele gerieten durch die verschiedenen Schiedsrichterauszeiten ein wenig aus dem Fluss.

Auftaktgegner für das Damenteam waren die bisher unbeschriebenen Blätter des russischen Damentorball-Meisters aus Vologda, einer Stadt rund 500 km nördlich von Moskau gelegen. Es handelt sich um eine sehr junge Mannschaft mit mehreren 17jährigen Spielerinnen, die zu einem Großteil bereits Erfahrungen im Goalball gesammelt haben.

Der Einstieg in ein Turnier ist oft mühsam. Gegen Vologda agierten die Viktorianer jedoch zunächst konzentriert und konnten sogar durch Conny Dietz mit 1:0 in Führung gehen. Nach einem individuellen Fehler musste das ISC-Team kurz vor der Halbzeitpause jedoch noch das 1:1 hinnehmen. In der zweiten Halbzeit wollten die Spielerinnen etwas zu viel, spielten überhastet und machten unnötige Fehler, die der Gegner dann bei den Strafwurfsituationen schon fast routiniert in Tore ummünzen konnte. Ebenso erhöhten die Russinnen nach der Halbzeitpause noch den Druck. Dem Grunde nach war das Spiel zunächst überwiegend ausgeglichen, ging dann aber doch bedauerlicherweise mit 2:4 verloren.

Gegen den späteren Drittplatzierten ASCND (Association Sportive de la Colline Notre-Dame) Marseille ging es weiter. Auch hier setzte die junge Mannschaft aus Südfrankreich durch viele leise und schwungvoll geworfene lange Bälle den Deutschen Meister unter Druck. Dies waren die so oft gerühmten „Winner“, die den Franzosen letztlich trotz großem Widerstand des TSC einen 6:4-Sieg einbrachten.

Das dritte Spiel gegen die Auswahl des Ausrichters, der BSSG aus Bozen, wurde trotz der vorherigen zwei Niederlagen mit einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung gut begonnen, jedoch konnten die Südtiroler Viktorias Abwehrschwächen nutzen und sich über einen Punktgewinn beim 4:4 freuen. Aus Sicht des ISC war dieser Punktverlust völlig unnötig.

Das nachfolgende Spiel gegen die Equipe von Polisportiva U.I.C. Roma gestaltete sich zunächst zäh, aber zum einen konnte sich der Angriff des ISC nun mehr durchsetzen und zum anderen stand die Defensive sicher. Endstand zugunsten des ISC: 6:2.

Nach einem Spiel Pause stand noch das Abschlussspiel des ersten Tages gegen den Cupverteidiger VBSC Vorarlberg an, der an diesem Tag noch nicht in allen Spielen überzeugen konnte und im vorherigen Spiel gegen Vologda bereits eine 0:3-Niederlage hinnehmen musste. Zwar konnte der ISC selbst vier Tore erzielen. Aber um gegen den VBSC bestehen zu können, ist eine permanent geschlossene Abwehrleistung erforderlich. Am Ende war der 9:4-Sieg der Österreicher zwei Tore zu hoch ausgefallen.

Trotz der am ersten Tag zunächst nur erreichten 3:7 Punkte war die Stimmung bei den Spielerinnen und Betreuern gut. Schließlich hatte man noch zwei Spiele und die rechnerische Möglichkeit, ins Halbfinale einzuziehen.

Am Sonntag spielte der ISC befreit auf und schlug in den restlichen zwei Vorrundenspielen ViGe Waasland aus Belgien 3:2 und den VSC Graz aus Österreich mit 4:3. Die Spiele verliefen jeweils klar zugunsten des ISC, die Mannschaft machte die Spiele aber noch unnötig spannend.

Aufgrund eines um zwei Tore besseren Torverhältnisses gegenüber der BSSG Bozen bedeutete dies Platz 4 und den nicht mehr wirklich erwarteten Halbfinaleinzug. Dieser wurde durch Schützenhilfe von Marseille, das einen 3:2-Sieg gegen Bozen nach 0:2-Rückstand einfuhr, sichergestellt.

Also ging es weiter: schwitzen, nicht duschen! Vor den Hallen skandierte es: „Halb-Finale! Halb-Finale!“

Es kam zum erneuten Match gegen den Vorrunden-1. Vologda, der sich verlustpunktfrei durchgesetzt hatte. Trotz eingehender Einstellung der Mannschaft auf den Gegner konnten die Angriffsbemühungen nicht in Tore umgemünzt werden. Es kam wie es dann so häufig kommt: der Gegner macht die nötigen Tore. Das 0:4 klingt letztlich klar, angesichts auch zweistelliger Ergebnisse, die Vologda erzielt hatte, war die Überlegenheit des russischen Teams jedoch nicht zu deutlich.

Im Spiel um Platz 3 warteten erneut die Spielerinnen aus Marseille, die das andere Halbfinale gegen Vorarlberg nur durch Golden Goal in der ersten Halbzeit der Verlängerung mit 4:5 verloren hatten. Das kleine Finale bot im Gegensatz zu dem nachfolgenden Endspiel zwischen Vorarlberg gegen Vologda (2:1) Spannung pur bei offenem Visier. Beide Mannschaften wollten den Sieg. Ihnen war anzumerken, dass Gegentreffer die Motivation nicht erschütterten. Man schüttelte sich einmal kurz und dann ging es gleich weiter.

Die Mannschaft mit Conny Dietz, Gabriele Eschebach-Weck [C], Janine Gallisch, Jasna Majchrzak und Carola Neumann konnte in der Anfangsphase zwei Angriffsbälle zum 2:0 versenken. Bedingt sowohl durch individuelle Fehler als auch eine fragwürdige Anwendung der 8-Sekunden-Regel kamen die Französinnen postwendend zurück und konnten bis zur Halbzeit mit 3:2 in Führung gehen.

In Halbzeit 2 setzte sich der Torreigen fort, wobei der ISC einmal von 2:5 auf 4:5 verkürzen und von 4:6 auf 6:6 egalisieren konnte. Nach dem Ausgleich konnten die Französinnen trotz des kräftezehrenden Halbfinals gegen Vorarlberg eine Schippe drauflegen und ihre bereits bekannten Gewinnerbälle auspacken. Gegen die sich drohende Niederlage stemmten sich die ISC-Spielerinnen weiterhin mit Kampfeswillen, aber vergebens. Schließlich gewann Marseille mit 9:6.

Angesichts des Turnierverlaufs und der Leistungssteigerung am Sonntag war der 4. Platz durchaus verdient. Letztlich stehen Vorarlberg, das wiederum gegen Vologda im Finale doch die Ruhe behielt, und die Russinnen sowie Marseille zu Recht auf den Podestplätzen.

Das Herrenendspiel gewann ViGe Waasland gegen BSS Tirol mit 2:1. Dritter wurde der TCB Basel vor dem russischen Vertreter Tula (ca. 200 km südlich von Moskau gelegen). Die VSG Frankfurt erreichte (lediglich nur durch das Torverhältnis bedingt) Platz 5.

Bei der abschließenden Siegerehrung (siehe auch das Fotoalbum auf der Webseite des Europacups) wurden neben den jeweils ersten drei Mannschaften u. a. noch der jüngste Spieler, die Torschützenkönige sowie die Teams mit dem besten Angriff und der besten Abwehr ausgezeichnet.

Es ist ja nicht so, dass der ISC leer ausging. Dank des am ersten Tag des Turniers abgegebenen – fast richtigen - Tipps auf die Paarung des Damen-Endspiels nebst Resultat konnte der Autor für seine Mannschaft einen extra für den Wettbewerb bedruckten Torball mit nach Hause nehmen.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass der ISC Viktoria Dortmund am Samstag zeitgleich Ausrichter (und letztlich auch Gewinner!) der nordrhein-westfälischen Torball-Landesmeisterschaft war und diese Veranstaltung ebenfalls erfolgreich über die Bühne bringen konnte.

Somit gibt es auch für 2012 wieder neue Ziele für die Torballabteilung des ISC Viktoria Dortmund.

Stephan Eschebach



ABSV Wien erneut Wiener Torball Landesmeister
Wednesday, 16. November 2011, 15:52 Uhr

Nach 2010 fand nun zum 2. Mal eine Landesmeisterschaft Torball in Wien statt. Dieses Mal waren wir – der ABSV Wien – wieder Ausrichter und dürfen uns im Nachhinein über einen reibungslosen Ablauf einer spannendenden Veranstaltung freuen. Während wir 2 Herrenteams ins Rennen schickten, nannte Stadtrivale VSC Wien ein Herren- sowie ein Damenteam. Gespielt wurde im BRG 3, Kundmanngasse 20 im 3. Bezirk.

team-absv-wien-1

Und die Damen zogen ab ihrem ersten Duell gleich alle Aufmerksamkeit auf sich! Im vereinsinternen Duell sicherten sie sich mit einem 3 : 3 den ersten Punkt. Auch im folgenden Spiel gegen ABSV Wien 2 gaben sie sich keine Blöße und trennten sich mit 2 : 2 Unentschieden.
Der Titelverteidiger ABSV Wien 1 hatte ganz offensichtlich keine Mühe in ihren ersten beiden Partien. Mit 11:3 fertigten sie die eigenen Vereinsgenossen ab während anschließend eine solide Vorstellung gegen die Herren des VSC Wien für einen 2 : 0 Erfolg genügte.

Nun kam es zum Duell der gefürchteten Damen gegen ABSV Wien 1. Unsere Herren verzichteten im Wesentlichen auf Granaten und Hammerschüsse und versuchten vielmehr durch präzise Würfe zum Erfolg zu gelangen und die gegnerische Abwehr so etwas auseinander zu ziehen. Zur Pause lagen die Mädels aber sensationell mit 3:1 voran! In Halbzeit 2 änderte der Titelverteidiger in so ferne seine Taktik, dass dieses Duell mehr an Schnelligkeit gewann! Immerhin: nach 8 Minuten war der Ausgleich hergestellt und es stand 3:3. Die Mädels waren aber noch nicht fertig und kamen durch gefühlvoll gedrehte Würfe über die Abwehr noch zu 2 weiteren Toren in der Schlussphase. So endete dieses Spiel mit einem 5:3 Erfolg für die Damen welche sich zu recht auf die Brust klopfen konnten!

In der Rückrunde gab ABSV Wien 1 dann ordentlich Gas und siegte über ABSV Wien 2 mit 6:3 und VSC Wien Herren mit 9:1. ABSV Wien 2 musste sich dann im wohl spannendsten Duell des Tages mit 4:5 von den VSC Damen geschlagen geben. Dafür klappte es im Duell gegen VSC Wien Herren besser und ABSV Wien 2 konnte sich im letzten Spiel souverän mit ebenfalls 9:1 behaupten. Nachdem das Team ABSV Wien 2 am Ende aber nur 2 Siege sowie 1 Remis einfahren konnte, war klar, dass der 2. Platz außer Reichweite war.

Im wahrlich letzten Spiel des Tages hatten die VSC Damen somit tatsächlich die Chance, mit einem Sieg über ABSV Wien 1 den Landesmeistertitel zu holen – und das gegen 3 Herrenmannschaften! Unglaublich eigentlich! Beide Teams hielten bei jeweils 8 Punkten wobei das Torverhältnis der ABSV Herren deutlich besser war. Also ein Sieg musste her für die Damen die im Übrigen bis dahin als einziges Team unbesiegt geblieben waren.

Gegenüber dem Duell in der Hinrunde (5:3 für die VSC Damen) positionierten die ABSV Herren ihre Verteidigung ganz knapp vor der ersten Leine um die knifflig geworfenen Bälle besser unterbinden zu können. Das war das richtige Rezept gegen die Mädels und so endete das Spiel mit einem 2:0 Erfolg für den alten und nun neuen Wiener Torballmeister ABSV Wien 1.

Neben diesem spannenden Turnierverlauf darf auch noch festgehalten werden, dass es Jürgen Kammerer erneut gelungen ist, den Pokal des besten Torschützen zu erobern. Jedoch ist er hier nicht ganz allein: erstmals überhaupt darf ebenso Adnan Shibani über den Pokal des Torschützenkönigs jubeln. Mit 17 Toren aus 6 Spielen bestätigt unser „Urgestein“ seine gute Trainingsarbeit und seinen Einsatz und sein Bemühen!
„Arti, graluliere!“

Jürgen Kammerer: „Ich möchte mich herzlichst bei Paul Bluschke bedanken welcher die Auswertung und Abrechnung abgewickelt hat und im Übrigen alles hervorragend koordiniert hat. Ein großes Dankeschön aber auch an die Familie Geyer! Allen voran an Stefanie (Büffet) und Eva und Erich. Danke für euer Bemühen und dem Einsatz schon Tage zuvor. Ohne eure Mühe wäre wohl vieles auf der Strecke geblieben! Danke auch an Eveline und allen anderen Helfer für euer Kommen und eure Unterstützung!“

Hier alle Ergebnisse und die Abschlusstabelle:   wrtorball-ms2011_ergebnisliste

Jürgen Kammerer




Zehnter Torball Europacuptitel für Vorarlbergs Damenteam
Monday, 14. November 2011, 15:01 Uhr

Claudia Obermeier, Heidelinde Golob, Belinda und Julia Schneider freuen sich mit Trainer Ulrich Eggenberger über den zehnten Torball Europacuptitel.

Acht Damenteams aus 6 Nationen beteiligten sich am 21. Torball Europacup der besten Clubmannschafte vom 11. bis 13.11. 2011 in Bozen.

Das Vorarlberger Team beendete die Vorrunde auf dem zweiten Platz und trafen im Halbfinale auf Marseille die sie nur knapp mit Golden Goal  in der Verlängerung besiegten. Das Finale,  in dem sie gegen das russische Team Vologda antraten, entschieden sie mit 2:1 Toren  für sich.

Karl-Heinz Ritter



Europacup 2011
Sunday, 13. November 2011, 16:16 Uhr

Alle Ergebnisse und Platzierungen finden Sie unter: http://freeweb.dnet.it/torball/em/index.html



Europacup 2011 - Waasland siegt!
Sunday, 13. November 2011, 16:14 Uhr

Finalspiel der Herren:

Vige Waasland (B) - BSS Tirol (A)    2:1



Europacup 2011 - Vorarlberg siegt!
Sunday, 13. November 2011, 16:01 Uhr

Finalspiel der Damen:

Vorarlberg (A)  - Vologda (Rus.)    2:1